Krabbelgruppe – Sand, überall Sand!

Auch in dieser Woche waren wir wieder auf dem Spielplatz. Allerdings hatte ich kein Spielzeug dabei, weil alles irgendwo in der Wohnung verteilt lag und ich keine Lust hatte es zu suchen.

Ich weiß nicht ob es daran lag dass ich mich allgemein besser gefühlt habe, aber es war entspannter als in der Woche vorher.
Auf das Klettergerüst wollte Simon gar nicht. Schaukeln dafür umso mehr. Ich setzte mich meistens auf die Schaukel nebendran und konnte mich so ausruhen.

Wenn er nicht schaukeln wollte, dann spielte er mit den Schippen und Förmchen der anderen Kinder. Bis auf einmal, gab das auch keinen Streit.

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Simon auf dem Spielplatz. Mit fremden Sandspielzeug.

Ich konnte mich also tatsächlich mal länger als zwei Sekunden mit den anderen Leuten unterhalten, ohne dass ich Angst haben musste, dass Simon ganz alleine auf das Klettergerüst geht.
Hin und wieder kletterte er zwar die kleinen Hügel hoch, aber da mache ich mir keine Sorgen. Zwar fällt er manchmal hin, aber dann robbt er auf dem Po den Hügel wieder runter und hat dabei ganz viel Spaß.

Ein Lachen konnte ich mir nicht verkneifen, als eine Mutter mit zwei Kindern auf den Spielplatz kam und sich tatsächlich nach einiger Zeit beschwerte, weil sie in den Sand musste! UM HIMMELS WILLEN! Sogleich meckerte sie minutenlang über den Sand in ihren Schuhen. Das geht natürlich gar nicht!

Ein Vater buddelte mit seinem Sohn sogar riesen Löcher und stopfte ihn anschließend rein. Das Kind hatte verdammt viel Spaß und der Vater offenbar auch.

Aber so unterschiedlich kann es sein. Während einige gerne mit ihren Kindern im Sand sitzen und sich sogar einbuddeln lassen, beschweren sich andere über ein paar Körner im Schuh.

Wenn ich kann sitze ich auch gerne mit im Sand. Die Kinder backen mir meistens köstliche Kuchen und Brezel. Hin und wieder gibt es ein Eis (mit extra viel Zucker!) und wenn ich nach Hause komme, brauche ich grundsätzlich eine dusche. Aber dafür hatte ich auch Spaß. Offenbar ist noch etwas Kind bei mir übrig geblieben.

Alles in allem war es ein schöner Tag auf dem Spielplatz. Bis nächste Woche habe ich dann hoffentlich auch Simons Spielzeug wiedergefunden.

Sonnige Grüße.

Krabbelgruppe – Auf dem Spielplatz

Bei dem herrlichen Wetter momentan bin ich mit Simon eh viel draußen, deshalb wurde auch die Krabbelgruppe auf den Spielplatz verlegt.

Ich habe also das Sandspielzeug entstaubt, eine Decke eingepackt und das übliche an Proviant mitgenommen.
Als wir Mittags am Spielplatz ankamen, waren tatsächlich nur wir vier Mütter dort. Sehr schön!

Simon wollte gleich auf die Schaukel und zum Glück hat die Stadt vor gar nicht allzu langer Zeit eine Babyschaukel angebracht.
Die anderen Kinder vergnügten sich mit der Rutsche, dem Klettergerüst oder dem Sand.
Da der Kleine für sein Leben gerne schaukelt, bleibt er auch lange darauf sitzen. Ich hockte mich vor die Schaukel und konnte ihn immer wieder anschubsen.

Doch irgendwann wollte er natürlich runter und auf die Rutsche. Ich hob ihn ein paar mal hoch und er hatte sichtlich viel Spaß.

Mittlerweile waren auch andere Kinder auf dem Spielplatz eingetrudelt und die Schaukel war natürlich auch mal besetzt.
So versuchte ich Simon das Sandspielzeug schmackhaft zu machen. Tatsächlich buddelte er eine Weile mit der Schaufel und füllte seinen Eimer mit Sand.

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Simon auf dem Spielplatz.

Dann wollte er unbedingt auf das Klettergerüst bzw über die Hängebrücke laufen. Mit mir an der Hand klappte das auch alles ganz prima. Rauf. Runter. Rauf. Runter.
Irgendwann merkte ich, dass es mir etwas viel wurde. Die Schaukel war wieder frei, also fragte ich ihn ob er nicht wieder schaukeln mochte und ja, die Ablenkung half.
So pflanzte ich mich wieder in den Sand und konnte Sonne tanken.

Aber auch das wurde irgendwann langweilig. Er sauste also wieder über den Spielplatz und ich ließ ihn einfach mal machen.
Bis er wieder an der Hängebrücke stand. Ein paar mal konnte ich wieder mit ihm rauf und runter laufen, ehe sich ein Ziehen im Bauch bemerkbar machte.

Der Spielplatz war mittlerweile ganz gut gefüllt, aber die Babyschaukel meistens frei. Da sagte mir das Nachbarsmädchen, dass sie Simon anschaukeln kann, damit ich mich etwas ausruhen kann. Das fand ich absolut toll! Und nahm das Angebot auch an.

Irgendwann wollte er allerdings wieder runter. Nun musste ich aufpassen dass er nicht alleine auf die Brücke ging oder von den Jungs mit dem Ball abgeschossen wird.

Es gab zwar keinen Streit und ich konnte die Sonne hin und wieder genießen, aber es war doch ziemlich anstrengend für mich, weil er eben kaum etwas alleine machen kann.
Da bin ich allerdings sehr dankbar für die lieben älteren Kinder und die anderen Muttis, die gerne behilflich sind.

Sonnige Grüße.

Krabbelgruppe – Sagte ich, entspannt?

Mein letzter Eintrag über die Krabbelgruppe ist schon wieder eine Weile her, war dafür aber sehr positiv. Sehr entspannt. Deshalb bin ich auch am Montag wieder voller Freude in die Krabbelgruppe marschiert und erfreute mich daran, dass wir zunächst nur zu zweit waren. Zwei Muttis. Zwei Söhne. Zwei Schwangere.
Netterweise hatte die Leiterin der Gruppe neues Spielzeug gekauft. Ein paar Autos und Utensilien zum Kochen. Denn damit spielen die Jungs am liebsten.

Die beiden Kleinen erfreuten sich daran alles auspacken zu dürfen und damit zu spielen. Wir beiden Schwangeren konnten uns jeweils die Ohren volljammern, was wir denn alles für Beschwerden haben.
Es dauerte allerdings nicht lange da ging das Gezanke los. Obwohl mehr als genug Spielzeug vorhanden war, gab es Streit um ein paar Autos. Nichts wildes, schnell konnten wir Abhilfe schaffen, nachdem wir den Jungs erklärt hatten dass es jedes Auto doppelt gab! Yeah!

Die dritte Mutti, ebenfalls mit Sohn, kam dazu und alles lief seinen gewohnten Gang. Bis Kekse ausgepackt wurden. Sofort zeigte der eine Junge auf Simon und schrie „Der nicht!!“ (derselbe Junge, der vorher noch schön mit ihm spielte).
Simon wollte kurioserweise auch gar keine Kekse und fragte mich nach Trauben. Ich packte sie also aus und zack, stand der andere Junge neben mir „Ich auch!“ Seine Mutter allerdings hat es ihm verboten „Du wolltest Simon auch keinen Keks geben.“ Simon allerdings hatte sich schon eine Handvoll Trauben geschnappt und verteilte sie an die anderen beiden (ist er nicht herzallerliebst? 😉 ).
„Jetzt musst du ihm aber auch einen Keks geben.“ Drängte die Mutter. Widerwillig gab der Junge Simon auch einen. Natürlich hat er sich sehr gefreut.
Den dritten jungen Mann (mit 3 Jahren der Älteste) störte das alles überhaupt nicht. Er hatte seine eigenen Kekse und seinen eigenen Apfel. Er wollte nichts von den anderen, gab aber von seinem Essen ab.

Für einige Minuten herrschte Ruhe. Dann spielte Simon mit der Küche, die natürlich nun auch der andere Junge (der der keine Kekse teilen wollte) bespielen mochte. Nachdem ihm seine Mutter auch das verboten hatte, fing er an zu heulen und zu meckern. Die Mutter war daraufhin sichtlich genervt.
Simon hatte derweil die Küche stehen lassen und spielte lieber mit den Autos.
Klar, dass der andere Junge nun auch mit Autos spielen wollte.
Etwa 15 kleine Wagen lagen auf der Matte verteilt, aber er wollte denselben Wagen wie Simon. Er bekam ihn auch und Simon nahm sich einen neuen.

Wieder herrschte Ruhe in der Krabbelgruppe.
Dann holte der Älteste einige kleine Plastikbälle. Simon wollte einen haben und bekam auch einen ab. Der andere Junge ebenfalls.
Sie warfen die Bälle durch die Gegend.
Rannten herum.
Waren laut.
Lachten.
Richtig idyllisch!

Bis, ja bis einer der Jungs den Ball haben wollte den ein anderer hatte. Warum sollte man auch mit einem grünen spielen, wenn der blaue Ball doch viel schöner ist? Also auch da wieder Gezanke.
Simon warf seinen Ball in die Ecke und beobachtete lieber die Tauben im Garten. „Der geht jedem Ärger aus dem Weg, oder?“ Stellte eine der Mütter belustigt fest. „Ja. Noch.“ Denn wer weiß was noch kommen mag?!
Wieder reagierte die andere Mutter genervt (es mag an der Schwangerschaft liegen) und ich weiß leider auch nie was ich sagen oder machen soll, auch wenn sie einen manchmal etwas fragend anschaut. Noch kenne ich solche Situationen nicht.

Irgendwann beruhigte sich der Junge wieder und jeder spielte für sich. Manchmal spielten sie sogar, für einen Bruchteil von Minuten, gemeinsam.
Es war ein ewiges hin und her. Entspannt war es dieses mal aber leider kaum. Vielleicht bin ich auch etwas empfindlicher momentan.
Nun sehen wir uns frühestens in zwei Wochen wieder und ich bin gespannt ob es dann in der Krabbelgruppe wieder ruhiger und entspannter oder laut und wild zu geht.
Selbst letzteres stört mich nicht. Nur das Geknatsche von den Muttis nervt manchmal. 😉

Sonnige Grüße.