Krabbelgruppe – Auf dem Spielplatz

Bei dem herrlichen Wetter momentan bin ich mit Simon eh viel draußen, deshalb wurde auch die Krabbelgruppe auf den Spielplatz verlegt.

Ich habe also das Sandspielzeug entstaubt, eine Decke eingepackt und das übliche an Proviant mitgenommen.
Als wir Mittags am Spielplatz ankamen, waren tatsächlich nur wir vier Mütter dort. Sehr schön!

Simon wollte gleich auf die Schaukel und zum Glück hat die Stadt vor gar nicht allzu langer Zeit eine Babyschaukel angebracht.
Die anderen Kinder vergnügten sich mit der Rutsche, dem Klettergerüst oder dem Sand.
Da der Kleine für sein Leben gerne schaukelt, bleibt er auch lange darauf sitzen. Ich hockte mich vor die Schaukel und konnte ihn immer wieder anschubsen.

Doch irgendwann wollte er natürlich runter und auf die Rutsche. Ich hob ihn ein paar mal hoch und er hatte sichtlich viel Spaß.

Mittlerweile waren auch andere Kinder auf dem Spielplatz eingetrudelt und die Schaukel war natürlich auch mal besetzt.
So versuchte ich Simon das Sandspielzeug schmackhaft zu machen. Tatsächlich buddelte er eine Weile mit der Schaufel und füllte seinen Eimer mit Sand.

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Simon auf dem Spielplatz.

Dann wollte er unbedingt auf das Klettergerüst bzw über die Hängebrücke laufen. Mit mir an der Hand klappte das auch alles ganz prima. Rauf. Runter. Rauf. Runter.
Irgendwann merkte ich, dass es mir etwas viel wurde. Die Schaukel war wieder frei, also fragte ich ihn ob er nicht wieder schaukeln mochte und ja, die Ablenkung half.
So pflanzte ich mich wieder in den Sand und konnte Sonne tanken.

Aber auch das wurde irgendwann langweilig. Er sauste also wieder über den Spielplatz und ich ließ ihn einfach mal machen.
Bis er wieder an der Hängebrücke stand. Ein paar mal konnte ich wieder mit ihm rauf und runter laufen, ehe sich ein Ziehen im Bauch bemerkbar machte.

Der Spielplatz war mittlerweile ganz gut gefüllt, aber die Babyschaukel meistens frei. Da sagte mir das Nachbarsmädchen, dass sie Simon anschaukeln kann, damit ich mich etwas ausruhen kann. Das fand ich absolut toll! Und nahm das Angebot auch an.

Irgendwann wollte er allerdings wieder runter. Nun musste ich aufpassen dass er nicht alleine auf die Brücke ging oder von den Jungs mit dem Ball abgeschossen wird.

Es gab zwar keinen Streit und ich konnte die Sonne hin und wieder genießen, aber es war doch ziemlich anstrengend für mich, weil er eben kaum etwas alleine machen kann.
Da bin ich allerdings sehr dankbar für die lieben älteren Kinder und die anderen Muttis, die gerne behilflich sind.

Sonnige Grüße.

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Wochenende in Bildern – Die Sonne und die Burg (02.04. – 03.04.’16)

Am Samstag sind wir am späten Vormittag in die Stadt gefahren, weil ich noch etwas schickes für den 60. Geburtstag meiner Schwiegermutter haben wollte.
Ich kaufte mir dieses Kleid, weiß aber nicht so recht ob es schick genug ist.

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Mein neues Umstandskleid.

Stephan wollte für Simon unbedingt ein Spielzeug kaufen. Joa, dabei kam dann das raus:

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Lego Duplo Burg.

Nach dem Einkauf waren wir bei Veganel essen. Die machen richtig leckere vegane Burger. Dazu Pommes und eine Limo.

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Veganer Burger mit Pommes und Limo.

Weil das Wetter einfach viel zu schön war um nach Hause zu fahren, sind wir noch spontan zu den Wildpferden nach Tennenlohe.
Der Weg dorthin dauerte lange, denn Simon musste in jede Pfütze Steine werfen. 😉

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Steine sammeln…

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Steine in’s Wasser werfen…

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Mit Papa neue Pfützen und Steine suchen.

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Wildpferde und Ziegen suchen.

 

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Simon schiebt den Wagen auf dem Rückweg.

Wir entdeckten diese interessanten Skulpturen:

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Das ist dann wohl Kunst.

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Erzengel Michael.

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Naaaw! Wie süß!

Simon war irgendwann so kaputt, dass er sich freiwillig in den Wagen setzte.

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Im Wagen schlief er ein. Und auch als ich ihn in’s Auto setzte, schlummerte er weiter. Zuhause legten wir ihn in das Bett.

Kaum war er wieder wach, packten wir alle gemeinsam die Burg aus. Unser Highlight! 😉

Dann kam noch ein Paket, auf welches ich ganz hibbelig gewartet habe. Unser Testpaket von Lillydoo. Werden diese Windeln nun endlich unseren Ansprüchen genügen?

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Windeln von Lillydoo.

Den restlichen Abend verbrachten wir mit der Burg, ehe wir ins Bett fielen.

Der Sonntag verlief sehr gammelig. Schon am Morgen haben wir angefangen mit der Burg zu spielen.

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Während ich das Essen vorbereitete, bauten die Männer fleißig an der Burg weiter.
Ich habe nur den Stall gebaut.

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Zu essen gab es dann übrigens Kartoffeln mit Möhrengemüse und vegetarischen Schnitzeln.

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Später gab es noch Zupfkuchen, ein paar Kekse und Milch. Davon habe ich allerdings leider kein Foto.

Simon und Stephan waren alleine draußen, deshalb gibt es auch davon keine Bilder.

Nächste Woche dann wieder.
Eventuell. 😉

Habt ihr auch das unfassbar schöne Wetter genossen?

Sonnige Grüße

Das Lieblingswort: Nein!

Wir bemerken in letzter Zeit wie Simon immer mehr und mehr seinen eigenen Kopf bekommt und natürlich auch versucht durchzusetzen.
Auf der einen Seite freut mich das, weil das ein wichtiger Schritt in Richtung Eigenständigkeit ist. Aber, wie ihr euch sicher denken könnt, ist das alles auch ziemlich anstrengend.

GRUNDSÄTZLICH WIRD MIT „NEIN“ GEANTWORTET
Egal was man fragt oder um was man ihn bittet, es kommt immer prompt ein „Nein“. Dabei spielt es keine Rolle ob es um’s Essen, das Wickeln oder anziehen geht.
– Bis vor zwei Wochen brachte er immer freiwillig seine Hausschuhe. Jetzt haut er ab, sobald ich sie in die Hand nehme.
– Wenn ich ihn frage ob er was zu trinken möchte, verneint er das. Keine fünf Sekunden später ruft er nach Wasser.
– Mache ich Tee, möchte er Wasser. Mache ich Wasser, möchte er Milch. Gibt es Milch mag er Orangenschorle.
– Wenn ich Sätze mit „Möchtest du…“ beginne, kommt sofort „Nein“.

Ich habe keine Ahnung wo das herkommt. Um ehrlich zu sein bin ich davon ausgegangen dass wir das Wort nicht sonderlich häufig nutzen. Woher hat er also das ständige „nein“? Oder liegt es wirklich nur daran dass er ausprobieren möchte wie wir reagieren?

MANCHMAL GEBE ICH NACH
Meistens frage ich ihn was er trinken oder auf’s Brot haben möchte. Wenn ich es dann fertig gemacht habe, will er es dennoch manchmal nicht.
Es gibt Tage, da gebe ich nach. Trinke selber den Saft und er bekommt dann eben doch Milch. Wenn es mir eh schon nicht gut geht, habe ich kein Interesse an Diskussionen.
Natürlich ist das falsch und inkonsequent, aber in diesen kurzen, kleinen Momenten ist mir das egal.

Dann gibt es wieder Tage an denen er eben mit seinen Entscheidungen leben muss. Du sagtest Milch? Dann trinke sie bitte auch.

Beim Essen gibt es auch manchmal (wieder) Probleme. Vor allem am Wochenende, wenn wir Abends Brot essen. Er will momentan wieder keins. Egal was ich ihm anbieten, egal was ich ihn frage; „Nein“ ist die Antwort.
Stattdessen verlangt er nach Obst oder Joghurt. Den bekommt er dann auch. Immerhin möchte ich nicht dass er Nachts wach wird und Hunger hat. Deshalb gebe ich nach.

Konsequent bin ich bei Süßkram. Sagte ich einen Keks, dann bleibt es auch dabei. Egal wie schlecht es mir geht, da lasse ich nicht mit mir diskutieren.

WO GEHEN WIR LANG?
Wenn wir ohne Kinderwagen unterwegs sind, dann spazieren wir einfach ein paar mal um den Block.
In den letzten Tagen wollte Simon grundsätzlich in eine andere Richtung. Bog ich links statt rechts ab, kam gleich ein „Nein“.
Kommen wir in die Nähe unserer Haustür, ruft er ebenfalls gleich „Nein“. Dazu wird natürlich kräftig nach hinten gelehnt und gemeckert.
Ich reagiere darauf ebenfalls unterschiedlich. Manchmal habe ich selber keinen Plan wo wir lang gehen sollen und dann lasse ich ihn entscheiden. Wenn ich allerdings zu einem bestimmt Punkt möchte, dann muss er eben dort entlang.

VERWIRRE ICH MEIN KIND?
Ich kann mir gut vorstellen dass durch mein hin und her Verwirrung entsteht. Vielleicht sagt er deshalb so oft „Nein“, weil es manchmal Konsequenzen hat und manchmal nicht.
Vielleicht hat er noch nicht begriffen was genau „Nein“ bedeutet und testet es weiterhin aus.

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Nein! Ich will nicht fotografiert werden! 😉

Wie schaut es bei euch aus? Sagt ihr oft „Nein“? Wie konsequent bleibt ihr?

Sonnige Grüße.